Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Erster SCII-Name Change gratis, alle weiteren nicht

Wie wichtig ist des eSportlers Name? Nun, unbezahlbar. Sein Ruf und seine Identität haben kaum etwas mit seinem bei der Geburt gegebenen Namen zu tun, sondern viel mehr dem Nickname den er selbst erwählt hat. Vom schnell vergessenen Supersniper15 bis hin zum legendären  TLO, Hans-Dietrich Müller sagt trotzdem keinem Sponsor oder Fan etwas.

Blizzard ist diese Tatsache anscheinend sehrwohl klar, und so werden sie schon bald einen Name Change-Service für ihren RTS-Kassenschlager StarCraft II anbieten. Allerdings ist nur das erste Benutzen dieses Services gratis, denn für jedes weitere Mal verlangt Blizzard Geld. Die genaue Summe ist noch nicht bekannt, aber speziell eSportler die ihren Clan wechseln werden dieses Service entweder lieben oder hassen, je nachdem wieviele ihre Geldbörsen wiegen. Dennoch, ein Marketingtriumph seitens Blizzard.

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Das Tagebuch eines SCII-Spielers #0

Es ist überwältigend. Die meisten RTS-Spieler erleben nach ihrem Release eine kurze Phase in der sie massiv und ohne Rücksicht auf Verluste gespielt werden, nur um dann rasch abzubauen. Auf SCII trifft dieses Klischee, ganz wie es sich die Spieler erhofft, die Journalisten erwartet  und es die Hersteller schon lange gewusst haben, natürlich nicht zu. Selbstverständlich will man (man lese, “ich”) da jetzt auch mitmischen – zwar wohl wissend, dass man gegen die südkoreanische Elite nie etwas ausrichten können wird, aber dennoch voller Tatendrang. Frei nach dem Motto: “Was die können, dass kann ich schon lange, mit verbundenen Augen, und während ich nebenbei ‘Krieg und Frieden’ zitiere.”!

Wenn es doch nur so einfach wäre. Blizzard hat seinen nach Skill-unterteilenden Laddern einen fabelhaften Job geleistet, aber dank der Tatsache dass sich Teil 2 praktisch wie Teil 1 auf Steroiden und mit Chromfelgen spielt, haben wahre eSport-Neulinge nur geringe Chancen auf wahres Training gegen zufällige Online-Gegner, bevor einen vor lauter Verlieren die Unlust packt. Es empfiehlt sich also die Schlachtfelder im Koprulu-Sektor mit Freunden, oder noch besser, gegen Freunde zu besuchen. Die beste Option wäre natürlich jemand, der schon genug Siege errungen hat um seine Weisheiten mit dem neuen Padawan teilen zu können. Blutiger Anfänger sollten sich keinesfalls zu ihresgleichen gesellen. Zumindest nicht, wenn sie vorhaben, irgendwann aktiv bei SCII-Matches als vielgerühmter eSportler einen Namen für sich zu machen. Wenn es nur um den Spaß geht, sieht die Sache natürlich gleich völlig anders aus. StarCraft II im eSport ist alles andere als ein Kinderspiel, aber gerade dass macht es nach so vielen Jahren immer noch so attraktiv. Aber um die Spitze der Ladder zu erklimmen, muss man nunmal gnadenlos sein.

Dennoch, oder gerade eben deswegen, wird sich dieser Blog in das Online-Getümmel stürzen, um zu schauen wie weit man mit minimaler Erfahrung aber schier endloser Motivation kommen kann.

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Das European Warcraft Invitational in Köln!

Dieses Wochenende fand in Köln, Deutschland, das European Warcraft Invitational statt – ein von Blizzard höchstselbst veranstaltetes Turnier um die besten europäischen Warcraft III: The Frozen Throne und World of Warcraft Arena-Teams zu finden. Den Gewinnern winkte ein Trip zur BlizzCon in Kalifornien, um gegen die dortigen Finalisten anzutreten. Die wirklichen Stars der Show waren allerdings TLO udn MaDFroG, zwei herrausragende StarCraft II-Spieler, welche für die Besucher ein Showmatch sondergleichen auf die Beine stellten.

Im WCIII: TFT-Finale lieferten sich Grubby (Orcs)  und Happy (Untote) ein adrenalintreibendes Gefecht, aus dem letzten Endes Grubby siegreich hervorging.
In Sachen World of Warcraft-Arena konnte das französiche Team *aAa* den Sieg mit einem 3:1 davontragen. Ihre Gegner, LightZ CaMerA ActioN, machten zwar vom gleichen Klassen-Setup Gebrauch, unterlagen jedoch den raffinierten Taktiken der französischen eSPortler.

Das Invitational selbst hatte es ebenfalls in sich – im KOMED konnte man auf zwei Stöcken entweder den genialen Matches fröhnen, oder WoW:Cataclysm und StarCraft II ausprobieren. Die wirklich gewieften eSpotler nutzten diese einmalige Gelegenheit um mit den Champions ins Gespräch zu kommen, auf dass ihre Idole ihnen bei ihren Strategien, Buildordern und Arenataktiken Tipps geben konnten. Kein Vergleich zur BlizzCon versteht sich, aber das Invitational war allemal einen Besuch wert.

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Wenn eSportler zurückschlagen!

Kaneohe, Hawaii. Drei maskierte Jugendliche überfallen ein Gaming Café, schlagen auf den Inhaber ein, und verlangen auch noch von allen neun Kunden, dass sie ihnen all ihr Geld geben. Das Ganze geht auch relativ glatt über die Bühne, bis sie versuchen einem der Kunden seinen DS wegzunehmen – der sich daraufhin mit geballten Fäusten zur Wehr setzt. Das inspiriert die restlichen der anwesenden Gamer, die sich daraufhin in eSportler-Manier auf die drei Einbrecher stürzen, und sie sogar erfolgreich in die Flucht schlagen.

Quelle: Kotaku

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StarCraft II – regional bedeutet auch final?

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StarCraft II ist endlich da, und jede Liga veranstaltet ihre eigene Turniere. Aber um in den offiziellen, von Blizzard-organisierten Laddern mitzumachen, will die gekaufte Version gut gewählt sein. Sollte nämlich ein Spieler nicht auch in jener Region wohnen, in deren Ladder er antritt, sind seine gesamten Bemühungen nichtig. Nachdem Blizzard die besten der besten aus jeder Region im Finale sehen, und nicht etwa Hans-Dietrich Müller zum regionalen südkoreanischen SCII-eSport-Champion krönen will, war diese kleine Neuigkeit jedoch eigentlich von Anfang an klar.

Quelle: Blizzard

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StarCraft II Midnight-Launches – das Video!

Er zerstört oder erschafft ganze Business-Strategien. Der große Wal des Feedbacks schwimmt auf seinen Wellen. Ohne ihn wäre StarCraft II (oder auch World of Warcraft) nie zu dem Kassenschlager geworden, der es seit letztem Dienstag ganz klar ist. Wir alle huldigen dem Enthusiasmus der Fans.  Abermillionen SC-Veterane und SCII-Neulinge rund um den Globus fieberten der Veröffentlichung von StarCraft II entgegen, und einige (tausende) hatten das große Glück sich ihre Version bei einem von Blizzard höchstselbst organisierten Midnight-Release abzuholen. Paris, Seoul, Orange County, London, Berlin, Stockholm und Moskau. Die Fans waren dort, und haben ihre Helden – die Developer, also Blizzard – und natürlich auch den brandneuen, gleißenden Stern am RTS- und eSport-Himmel gefeiert.

Quelle: Blizzard

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Das südkoreanische StarCraft-Skandal

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Korruption im eSport mag zwar nicht weit verbreitet sein, aber dafür trifft es die Community umso härter wenn es in Südkorea passiert – also praktisch im Paradies des eSports. Es stellte sich heraus dass einige der eSportler in der dortigen StarCraft-Liga an illegalen Wetten beteiligt waren, beziehungsweise diese natürlich absichtlich manipuliert haben – beispielsweise indem sie absichtlich verloren. Momentan versucht man die involvierten eSportler zu zwingen, sich aus der Szene komplett zurückzuziehen.

Quelle: Team Liquid

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Das EVO2010-Tournament in den taiwanesischen Abendnachrichten

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Was auf den ersten Blick vielleicht eher unspektakulär klingt, entpuppt sich als Geschichte von fast schon epischen Ausmaßen: Justin Wong, einer der berühmtesten Street Fighter-Spieler überhaupt, wurde auf dem diesjährigen EVO-Tournament in Las Vegas von dem taiwanesischen eSportler GamerBee im Semi-Finale vernichtend geschlagen. GamerBee selbst hat es zwar nur auf den fünften Platz geschafft, aber wurde dennoch in Taiwan bejubelt und schaffte es sogar noch in die dortigen Abendnachrichten. Dafür, dass GamerBee eigentlich doch verloren hat, kein schlechtes Resultat – was nur mal wieder zeigt, dass man im eSport sehrwohl den Status “Gewinner der Herzen” davontragen kann.

Quelle: Kotaku

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Junge StarCraft-eSportler werden in Korea misshandelt

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Kim Jeong-geon, seines Zeichens koreanischer Kolumnist und Experte in Sachen StarCraft, hat vor kurzem erst die unschöne Wahrheit rund um den Alltag des typischen aufstrebenden koreanischen StarCraft-eSportlers ans Licht gebracht: Er beschreibt, dass junge Talente dort wie Legehennen zusammengepfercht und den Profi-Ligen praktisch am Laufband geliefert werden. Jene Talente werden zwar ansatzweise gefördert, müssen jedoch im Austausch Miete für einen Platz in einem Wohnheim zahlen, wo sie 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr verbringen – bis die große südkoreanische eSport-Maschinerie sie irgendwann wieder fallen lässt, sobald jüngeres, frischeres Material verfügbar wird. Mal ganz abgesehen davon dass jene Wohnheime nur einen extrem niedrigen Lebensstandard unterstützen können, schafft der Löwenanteil der eSportler dort niemals wirklich den Sprung in eine der Ligen, und wird stattdessen einfach nur systematisch ausgenommen, bis klar ist, dass man keinen weiteren Nutzen aus den jungen Gamern ziehen kann. Die meisten eSportler dort sind sich dieser Umstände  und der groben Misshandlung durchaus bewusst, haben jedoch kaum Mittel um dagegen vorzugehen.

Quelle: Kotaku

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