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Das Tagebuch eines SCII-Spielers #1

Wenn man so könnte wie man wollen würde, dann wäre man fähig Berge zu versetzen. So oder so ähnlich muss wohl der inoffizielle Leitspruch von Blizzards Battle.net lauten, denn die Leute die einem das Matchmaking bei StarCraft II teilweise vor die Nase setzt sind ein Witz. Ein sehr depressiv machender, irrsinnig gut spielender Witz.

Aber ich beginne wohl besser am Anfang: Wenn man StarCraft II online spielen möchte, dann hat man in jeder Liga, von Solo bis 6vs6, fünf Platzierungs-Matches offen, die einen dann in so einer Liga platzieren. Von Bronze bis Diamant, von den blutigen Anfängern bis hin zu der absoluten Elite, ist wirklich alles dabei. Wenn man dann mal seinen festen Platz in einer der Ligen (Bronze, wie ich in meinem Fall zugeben muss) eingenommen hat, dann versucht Battle.nets Matchmaking-System Gegner von ungefähr gleichem Skill auszuwählen.  Das klingt alles sehr ausgeglichen und gut balanciert – ist es aber bei weitem nicht.

Auf jedes paar Bronze- bzw Silber-Gegner gegen den ich und mein Verbündeter in den Boden stampfen, gibt es mindestens drei Platin-Spezialisten die uns Battle.net gleich danach auf den Hals hetzt. Natürlich kann es auch sein dass ich tatsächlich ein so exzellenter SCII-Spieler bin und deshalb nur Leute aus der Platin-Liga eine Chance gegen mich haben… aber meine Statistiken singen ein ganz anderes Lied. Zum Glück verliert man wenigstens nicht allzuviele Punkte durch eine Niederlage, aber irgendwo geht der Spaß flöten. Der Spaß, und die Motivation weiterzumachen, wenn man knapp nach dem Bau seines ersten Gebäudes auch schon den Gegner in seiner Basis findet – da er sein Lager direkt vor dem einzigen Eingang aufgeschlagen hat.

Aber wie soll man lernen, wenn nicht durch Verluste? Dennoch, wenn sie weniger erniedrigend wären, dann würden vermutlich mehr aufstrebende eSportler durchhalten.  Wenn man so könnte wie man wollen würde…

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Erster SCII-Name Change gratis, alle weiteren nicht

Wie wichtig ist des eSportlers Name? Nun, unbezahlbar. Sein Ruf und seine Identität haben kaum etwas mit seinem bei der Geburt gegebenen Namen zu tun, sondern viel mehr dem Nickname den er selbst erwählt hat. Vom schnell vergessenen Supersniper15 bis hin zum legendären  TLO, Hans-Dietrich Müller sagt trotzdem keinem Sponsor oder Fan etwas.

Blizzard ist diese Tatsache anscheinend sehrwohl klar, und so werden sie schon bald einen Name Change-Service für ihren RTS-Kassenschlager StarCraft II anbieten. Allerdings ist nur das erste Benutzen dieses Services gratis, denn für jedes weitere Mal verlangt Blizzard Geld. Die genaue Summe ist noch nicht bekannt, aber speziell eSportler die ihren Clan wechseln werden dieses Service entweder lieben oder hassen, je nachdem wieviele ihre Geldbörsen wiegen. Dennoch, ein Marketingtriumph seitens Blizzard.

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Das European Warcraft Invitational in Köln!

Dieses Wochenende fand in Köln, Deutschland, das European Warcraft Invitational statt – ein von Blizzard höchstselbst veranstaltetes Turnier um die besten europäischen Warcraft III: The Frozen Throne und World of Warcraft Arena-Teams zu finden. Den Gewinnern winkte ein Trip zur BlizzCon in Kalifornien, um gegen die dortigen Finalisten anzutreten. Die wirklichen Stars der Show waren allerdings TLO udn MaDFroG, zwei herrausragende StarCraft II-Spieler, welche für die Besucher ein Showmatch sondergleichen auf die Beine stellten.

Im WCIII: TFT-Finale lieferten sich Grubby (Orcs)  und Happy (Untote) ein adrenalintreibendes Gefecht, aus dem letzten Endes Grubby siegreich hervorging.
In Sachen World of Warcraft-Arena konnte das französiche Team *aAa* den Sieg mit einem 3:1 davontragen. Ihre Gegner, LightZ CaMerA ActioN, machten zwar vom gleichen Klassen-Setup Gebrauch, unterlagen jedoch den raffinierten Taktiken der französischen eSPortler.

Das Invitational selbst hatte es ebenfalls in sich – im KOMED konnte man auf zwei Stöcken entweder den genialen Matches fröhnen, oder WoW:Cataclysm und StarCraft II ausprobieren. Die wirklich gewieften eSpotler nutzten diese einmalige Gelegenheit um mit den Champions ins Gespräch zu kommen, auf dass ihre Idole ihnen bei ihren Strategien, Buildordern und Arenataktiken Tipps geben konnten. Kein Vergleich zur BlizzCon versteht sich, aber das Invitational war allemal einen Besuch wert.

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StarCraft II – regional bedeutet auch final?

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StarCraft II ist endlich da, und jede Liga veranstaltet ihre eigene Turniere. Aber um in den offiziellen, von Blizzard-organisierten Laddern mitzumachen, will die gekaufte Version gut gewählt sein. Sollte nämlich ein Spieler nicht auch in jener Region wohnen, in deren Ladder er antritt, sind seine gesamten Bemühungen nichtig. Nachdem Blizzard die besten der besten aus jeder Region im Finale sehen, und nicht etwa Hans-Dietrich Müller zum regionalen südkoreanischen SCII-eSport-Champion krönen will, war diese kleine Neuigkeit jedoch eigentlich von Anfang an klar.

Quelle: Blizzard

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StarCraft II Midnight-Launches – das Video!

Er zerstört oder erschafft ganze Business-Strategien. Der große Wal des Feedbacks schwimmt auf seinen Wellen. Ohne ihn wäre StarCraft II (oder auch World of Warcraft) nie zu dem Kassenschlager geworden, der es seit letztem Dienstag ganz klar ist. Wir alle huldigen dem Enthusiasmus der Fans.  Abermillionen SC-Veterane und SCII-Neulinge rund um den Globus fieberten der Veröffentlichung von StarCraft II entgegen, und einige (tausende) hatten das große Glück sich ihre Version bei einem von Blizzard höchstselbst organisierten Midnight-Release abzuholen. Paris, Seoul, Orange County, London, Berlin, Stockholm und Moskau. Die Fans waren dort, und haben ihre Helden – die Developer, also Blizzard – und natürlich auch den brandneuen, gleißenden Stern am RTS- und eSport-Himmel gefeiert.

Quelle: Blizzard

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