Posts Tagged ‘esport’

Medienpädagogisches auf der gamescom

Halle 9 stand auf der gamescom ganz im Zeichen des eSports, aber neben hitzigen Gefechten gab es dort auch allerhand wertvolles für die Eltern junger eSportler zu sehen, wie beispielsweise play2gether, ein Projekt welches die Grenzen zwischen Eltern und Kindern in Sachen Gaming niederreissen soll, frei nach dem Motto “Schau hin, frag nach, spiel mit.” Mehr Informationen zu play2gether gibt es hier. Auch “watch your Game” war vertreten, ein Projekt rund um den Jugendschutz in Sachen Computerspielen – aber auch eine Eltern-LAN (Man setze ältere Semester vor PCs und erkläre ihnen was es mit der Faszination mit Videospielen ihrer Kinder auf sich hat.) konnte in Halle 9 gefunden werden. Kurzum, die gamescom hatte mehr als nur durchschnittlichen eSport zu bieten.

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gamescom: eSport-Europameister bekannt!

Asien, Amerika und Europa – die absoluten Champions dieser drei Kontinente prügelten sich dieses Jahr auf der gamescom im Köln um die ultimativen Titel in der Global Challenge der Intel Extreme Masters. In Sachen StarCraft II, dass nebenbei bemerkt sein erstes wirklich professionelles Debüt dort hatte, holte Carl Stefan Andersson aka “MorroW” den Sieg ins frostige Schweden, während bei Quake Live Marcel Paul aka “k1llsen” klar seinen Heimvorteil als Deutscher ausnutze, und die Arena als Sieger verließ.

Insegsamt 120,000 Euro lockten als Preisgeld beim ASUS European Championship rund um Counter Strike: Source, die sich letzten Endes ein britisches Team schnappen konnte.

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Major League Gaming in Raleigh

In North Carolina ging es dieses Wochenende beim Major League Gaming Pro Circuit in Raleigh zur Sache. Die Disziplinen waren Halo 3, Super Smash Bros Brawl, World of Warcraft – und zum ersten mal auch StarCraft II. Somit war das riesige Event natürlich nicht nur auf die Schlachtfelder der PCs beschränkt, sondern konnte auch Konsolen-Fans begeistern. Die kompletten Ergebnisse können hier bestaunt werden, und unterhalb könnt ihr sehen mit wieviel Enthusiasmus die Jungs aus Übersee an so ein eSport-Event herangehen. Wirklich beneidenswert!

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Das Tagebuch eines SCII-Spielers #1

Wenn man so könnte wie man wollen würde, dann wäre man fähig Berge zu versetzen. So oder so ähnlich muss wohl der inoffizielle Leitspruch von Blizzards Battle.net lauten, denn die Leute die einem das Matchmaking bei StarCraft II teilweise vor die Nase setzt sind ein Witz. Ein sehr depressiv machender, irrsinnig gut spielender Witz.

Aber ich beginne wohl besser am Anfang: Wenn man StarCraft II online spielen möchte, dann hat man in jeder Liga, von Solo bis 6vs6, fünf Platzierungs-Matches offen, die einen dann in so einer Liga platzieren. Von Bronze bis Diamant, von den blutigen Anfängern bis hin zu der absoluten Elite, ist wirklich alles dabei. Wenn man dann mal seinen festen Platz in einer der Ligen (Bronze, wie ich in meinem Fall zugeben muss) eingenommen hat, dann versucht Battle.nets Matchmaking-System Gegner von ungefähr gleichem Skill auszuwählen.  Das klingt alles sehr ausgeglichen und gut balanciert – ist es aber bei weitem nicht.

Auf jedes paar Bronze- bzw Silber-Gegner gegen den ich und mein Verbündeter in den Boden stampfen, gibt es mindestens drei Platin-Spezialisten die uns Battle.net gleich danach auf den Hals hetzt. Natürlich kann es auch sein dass ich tatsächlich ein so exzellenter SCII-Spieler bin und deshalb nur Leute aus der Platin-Liga eine Chance gegen mich haben… aber meine Statistiken singen ein ganz anderes Lied. Zum Glück verliert man wenigstens nicht allzuviele Punkte durch eine Niederlage, aber irgendwo geht der Spaß flöten. Der Spaß, und die Motivation weiterzumachen, wenn man knapp nach dem Bau seines ersten Gebäudes auch schon den Gegner in seiner Basis findet – da er sein Lager direkt vor dem einzigen Eingang aufgeschlagen hat.

Aber wie soll man lernen, wenn nicht durch Verluste? Dennoch, wenn sie weniger erniedrigend wären, dann würden vermutlich mehr aufstrebende eSportler durchhalten.  Wenn man so könnte wie man wollen würde…

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Erster SCII-Name Change gratis, alle weiteren nicht

Wie wichtig ist des eSportlers Name? Nun, unbezahlbar. Sein Ruf und seine Identität haben kaum etwas mit seinem bei der Geburt gegebenen Namen zu tun, sondern viel mehr dem Nickname den er selbst erwählt hat. Vom schnell vergessenen Supersniper15 bis hin zum legendären  TLO, Hans-Dietrich Müller sagt trotzdem keinem Sponsor oder Fan etwas.

Blizzard ist diese Tatsache anscheinend sehrwohl klar, und so werden sie schon bald einen Name Change-Service für ihren RTS-Kassenschlager StarCraft II anbieten. Allerdings ist nur das erste Benutzen dieses Services gratis, denn für jedes weitere Mal verlangt Blizzard Geld. Die genaue Summe ist noch nicht bekannt, aber speziell eSportler die ihren Clan wechseln werden dieses Service entweder lieben oder hassen, je nachdem wieviele ihre Geldbörsen wiegen. Dennoch, ein Marketingtriumph seitens Blizzard.

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Das Tagebuch eines SCII-Spielers #0

Es ist überwältigend. Die meisten RTS-Spieler erleben nach ihrem Release eine kurze Phase in der sie massiv und ohne Rücksicht auf Verluste gespielt werden, nur um dann rasch abzubauen. Auf SCII trifft dieses Klischee, ganz wie es sich die Spieler erhofft, die Journalisten erwartet  und es die Hersteller schon lange gewusst haben, natürlich nicht zu. Selbstverständlich will man (man lese, “ich”) da jetzt auch mitmischen – zwar wohl wissend, dass man gegen die südkoreanische Elite nie etwas ausrichten können wird, aber dennoch voller Tatendrang. Frei nach dem Motto: “Was die können, dass kann ich schon lange, mit verbundenen Augen, und während ich nebenbei ‘Krieg und Frieden’ zitiere.”!

Wenn es doch nur so einfach wäre. Blizzard hat seinen nach Skill-unterteilenden Laddern einen fabelhaften Job geleistet, aber dank der Tatsache dass sich Teil 2 praktisch wie Teil 1 auf Steroiden und mit Chromfelgen spielt, haben wahre eSport-Neulinge nur geringe Chancen auf wahres Training gegen zufällige Online-Gegner, bevor einen vor lauter Verlieren die Unlust packt. Es empfiehlt sich also die Schlachtfelder im Koprulu-Sektor mit Freunden, oder noch besser, gegen Freunde zu besuchen. Die beste Option wäre natürlich jemand, der schon genug Siege errungen hat um seine Weisheiten mit dem neuen Padawan teilen zu können. Blutiger Anfänger sollten sich keinesfalls zu ihresgleichen gesellen. Zumindest nicht, wenn sie vorhaben, irgendwann aktiv bei SCII-Matches als vielgerühmter eSportler einen Namen für sich zu machen. Wenn es nur um den Spaß geht, sieht die Sache natürlich gleich völlig anders aus. StarCraft II im eSport ist alles andere als ein Kinderspiel, aber gerade dass macht es nach so vielen Jahren immer noch so attraktiv. Aber um die Spitze der Ladder zu erklimmen, muss man nunmal gnadenlos sein.

Dennoch, oder gerade eben deswegen, wird sich dieser Blog in das Online-Getümmel stürzen, um zu schauen wie weit man mit minimaler Erfahrung aber schier endloser Motivation kommen kann.

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Das European Warcraft Invitational in Köln!

Dieses Wochenende fand in Köln, Deutschland, das European Warcraft Invitational statt – ein von Blizzard höchstselbst veranstaltetes Turnier um die besten europäischen Warcraft III: The Frozen Throne und World of Warcraft Arena-Teams zu finden. Den Gewinnern winkte ein Trip zur BlizzCon in Kalifornien, um gegen die dortigen Finalisten anzutreten. Die wirklichen Stars der Show waren allerdings TLO udn MaDFroG, zwei herrausragende StarCraft II-Spieler, welche für die Besucher ein Showmatch sondergleichen auf die Beine stellten.

Im WCIII: TFT-Finale lieferten sich Grubby (Orcs)  und Happy (Untote) ein adrenalintreibendes Gefecht, aus dem letzten Endes Grubby siegreich hervorging.
In Sachen World of Warcraft-Arena konnte das französiche Team *aAa* den Sieg mit einem 3:1 davontragen. Ihre Gegner, LightZ CaMerA ActioN, machten zwar vom gleichen Klassen-Setup Gebrauch, unterlagen jedoch den raffinierten Taktiken der französischen eSPortler.

Das Invitational selbst hatte es ebenfalls in sich – im KOMED konnte man auf zwei Stöcken entweder den genialen Matches fröhnen, oder WoW:Cataclysm und StarCraft II ausprobieren. Die wirklich gewieften eSpotler nutzten diese einmalige Gelegenheit um mit den Champions ins Gespräch zu kommen, auf dass ihre Idole ihnen bei ihren Strategien, Buildordern und Arenataktiken Tipps geben konnten. Kein Vergleich zur BlizzCon versteht sich, aber das Invitational war allemal einen Besuch wert.

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StarCraft II – regional bedeutet auch final?

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StarCraft II ist endlich da, und jede Liga veranstaltet ihre eigene Turniere. Aber um in den offiziellen, von Blizzard-organisierten Laddern mitzumachen, will die gekaufte Version gut gewählt sein. Sollte nämlich ein Spieler nicht auch in jener Region wohnen, in deren Ladder er antritt, sind seine gesamten Bemühungen nichtig. Nachdem Blizzard die besten der besten aus jeder Region im Finale sehen, und nicht etwa Hans-Dietrich Müller zum regionalen südkoreanischen SCII-eSport-Champion krönen will, war diese kleine Neuigkeit jedoch eigentlich von Anfang an klar.

Quelle: Blizzard

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StarCraft II Midnight-Launches – das Video!

Er zerstört oder erschafft ganze Business-Strategien. Der große Wal des Feedbacks schwimmt auf seinen Wellen. Ohne ihn wäre StarCraft II (oder auch World of Warcraft) nie zu dem Kassenschlager geworden, der es seit letztem Dienstag ganz klar ist. Wir alle huldigen dem Enthusiasmus der Fans.  Abermillionen SC-Veterane und SCII-Neulinge rund um den Globus fieberten der Veröffentlichung von StarCraft II entgegen, und einige (tausende) hatten das große Glück sich ihre Version bei einem von Blizzard höchstselbst organisierten Midnight-Release abzuholen. Paris, Seoul, Orange County, London, Berlin, Stockholm und Moskau. Die Fans waren dort, und haben ihre Helden – die Developer, also Blizzard – und natürlich auch den brandneuen, gleißenden Stern am RTS- und eSport-Himmel gefeiert.

Quelle: Blizzard

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Das südkoreanische StarCraft-Skandal

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Korruption im eSport mag zwar nicht weit verbreitet sein, aber dafür trifft es die Community umso härter wenn es in Südkorea passiert – also praktisch im Paradies des eSports. Es stellte sich heraus dass einige der eSportler in der dortigen StarCraft-Liga an illegalen Wetten beteiligt waren, beziehungsweise diese natürlich absichtlich manipuliert haben – beispielsweise indem sie absichtlich verloren. Momentan versucht man die involvierten eSportler zu zwingen, sich aus der Szene komplett zurückzuziehen.

Quelle: Team Liquid

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