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World Cyber Games – die Grand Finals in LA!

Vom 30. September bis zum 3. Oktober finden in Los Angeles, Kalifornien, die Grand Finals der World Cyber Games statt. Auf dem PC werden die besten eSportler der Welt in Counter Strike, FIFA 10, StarCraft, TrackMania, Warcraft III und Carom 3D. Auf der Xbox 360  darf bei Forza Motorsport 3, Guitar Hero 5 und Tekken 6 um die heißbegehrten Titel und das üppige Preisgeld gekämpft werden.

Die offizielle Seite mit all den wichtigsten Infos könnt ihr hier finden, während eine Übersicht der offiziellen Disziplinen und deren spezifischen Regeln hier gefunden werden können. Für eSportler rund um den Globus sind die WCG Finals das Event des Jahres. Sie zu verpassen käme einem Sakrileg gleich!

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Das Tagebuch eines SCII-Spielers #4

Es gibt viele Taktiken die einen StarCraft II-Spieler zur Weißglut bringen – alteingesessene, beinahe schon legendäre Moves die einen Sieg beinahe garantieren, wenn der Gegner nicht damit rechnet und sich rechtzeitig darauf vorbereitet. Der amerikanische Fachausdruck hierfür ist „cheesing“. Wieso die Amis gerade Käse mit jenen Dingen assoziieren ist zwar nicht ganz klar, aber fest steht auf jeden Fall dass die folgenden Taktiken billig, dreckig und enorm wirksam sind:

Protoss-Towern:
Wenn es ein gegnerischer Protoss-Arbeiter früh genug in irgendeine dunkle Ecke eurer Basis schafft und dort munter sowie weitestgehend unbehelligt  eine Pylone herbeiteleportiert, sowie dann noch ein paar Photonen-Kanonen hinzufügt, könnt ihr eigentlich schon aus dem Spiel gehen. Die Kanonen killen frühe Einheiten und Arbeiter völlig  mühelos – und wenn dann erstmal mehrere Kanonen dortstehen, die dann irgendwann in Reichweite eures Haupthauses sind, ist das Spiel erst recht gelaufen.

Zerg-Towern:
Da die Zerg auf ihren Creep – die schleimige Masse die das Spielfeld rund um ihr Haupthaus bedeckt – angewiesen sind, um ihre Gebäude zu mutieren, haben sie es denkbar schwer Türme in die Basis des Gegners zu schmuggeln. Es sei denn, dieser spielt ebenfalls als Zerg.

Proxy:
Was entfernt nach einem ganz bösen Fehler in der Matrix klingt entpuppt sich als nichts anderes, als schlichtes aufbauen in der feindlichen Basis. Statt Türmen pflanzt man als Protoss eben Kasernen dorthin – nach Belieben kann man selbstverständlich auch ein paar Türme hinstellen. Die Terraner fliegen ganz gerne gleich mit ihren gesamten Kasernen zum Gegner, um dort fröhlich Space Marines zu produzieren.

Früher Basiswechsel:
Dass Terraner mit beinahe allen ihren Gebäuden abheben und sich anderswo wieder niederlassen können, dürften selbst blutige Anfänger von der Singleplayer-Kampagne her kennen. Nicht selten will man das feindliche Haupthaus auseinandernehmen, nur um seine Einheiten letzten Endes auf ein völlig verlassenes Plateau zu schicken. Das garantiert zwar keinen frühen Win – aber wenn man sein Haupthaus dann in der gegnerischen Basis absetzt und dort zum Orbitalen Geschütz ausbaut, darf man mit einer gewaltigen Schimpftirade seitens des Gegners rechnen. Das funktioniert allerdings nur wenn man als Terraner gegen einen Protoss spielt, sowie die Basis regelmäßig repariert.

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Das südkoreanische StarCraft-Skandal

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Korruption im eSport mag zwar nicht weit verbreitet sein, aber dafür trifft es die Community umso härter wenn es in Südkorea passiert – also praktisch im Paradies des eSports. Es stellte sich heraus dass einige der eSportler in der dortigen StarCraft-Liga an illegalen Wetten beteiligt waren, beziehungsweise diese natürlich absichtlich manipuliert haben – beispielsweise indem sie absichtlich verloren. Momentan versucht man die involvierten eSportler zu zwingen, sich aus der Szene komplett zurückzuziehen.

Quelle: Team Liquid

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Junge StarCraft-eSportler werden in Korea misshandelt

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Kim Jeong-geon, seines Zeichens koreanischer Kolumnist und Experte in Sachen StarCraft, hat vor kurzem erst die unschöne Wahrheit rund um den Alltag des typischen aufstrebenden koreanischen StarCraft-eSportlers ans Licht gebracht: Er beschreibt, dass junge Talente dort wie Legehennen zusammengepfercht und den Profi-Ligen praktisch am Laufband geliefert werden. Jene Talente werden zwar ansatzweise gefördert, müssen jedoch im Austausch Miete für einen Platz in einem Wohnheim zahlen, wo sie 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr verbringen – bis die große südkoreanische eSport-Maschinerie sie irgendwann wieder fallen lässt, sobald jüngeres, frischeres Material verfügbar wird. Mal ganz abgesehen davon dass jene Wohnheime nur einen extrem niedrigen Lebensstandard unterstützen können, schafft der Löwenanteil der eSportler dort niemals wirklich den Sprung in eine der Ligen, und wird stattdessen einfach nur systematisch ausgenommen, bis klar ist, dass man keinen weiteren Nutzen aus den jungen Gamern ziehen kann. Die meisten eSportler dort sind sich dieser Umstände  und der groben Misshandlung durchaus bewusst, haben jedoch kaum Mittel um dagegen vorzugehen.

Quelle: Kotaku

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